Primizspruch
„Die Armen sollen essen und sich sättigen;
den HERRN sollen loben, die ihn suchen.
Aufleben soll euer Herz für immer.“
(Ps 22,27)
Anton Ištuk

Geboren am: 01.03.1983 in Nürnberg

Erlernter Beruf: Diplom Ingenieur Maschinenbau

Eintritt ins Seminar: Aufnahme in das Erzbischöfliche Priesterseminar Wien Oktober 2014.

Aktuelle Einsatzpfarre: Sankt Stephan, Stockerau


Warum ich Priester werden will:
Weil ich glaube, dass Gott mich dazu berufen hat. Das hat er durch andere Christen getan. Gott geweiht zu sein und ihm so unmittelbar Dienen zu können, ist etwas was mich immer mehr fasziniert!

Wann hast du zum ersten Mal darüber nachgedacht Priester zu werden?
Das war im Februar 2008. Vorher habe ich nie ernsthaft in Erwägung gezogen Priester zu werden. Ich wollte nach meinem abgeschlossenen Maschinenbaustudium einen normalen Weg gehen: Karriere machen, ein schönes Auto fahren, ein Haus bauen, die Traumfrau finden und durch mein Engagement in der Kirche den Menschen dienen. Gegen Ende meines Studiums stellte ich fest, dass ich auf eine Lebensentscheidung zugehe und der Studienabschluss eine Kettenreaktion von Konsequenzen auslösen könnte (Arbeit, Karriere, Finanzielle Möglichkeiten... ). Ich hatte den Eindruck kurz vor der Abfahrt eines Zuges am Gleis zu stehen und nicht zu wissen, ob es der richtige für mich ist. So entschloss ich mich, mir Zeit zu nehmen, um anstehende Entscheidung zu überdenken. Während zweiwöchigen Exerzitien in der Wüste mit meiner Gemeinschaft hörte ich einen Vortrag über die Berufung zum Priestertum. Meine erste Reaktion darauf war Ablehnung: “Das betrifft mich nicht, also warum muss ich mir das anhören?!” Aber gleichzeitig fragte ich mich: “Wenn das nichts mit dir zu tun hat, warum stört dich das Thema so.” Ich hatte Angst, dass mir Gott meine alten Träume wegnehmen würde und ich mich in irgendetwas verrennen könnte, was eigentlich gar nicht meins ist. Von Tag von Tag wurde mein Herz weiter und gegen Ende der Exerzitien standen wir auf dem Berg Horeb und genossen den Ausblick. Eine unglaubliche Weite lag vor mir, soweit das Auge reicht. Die Enge in mir hatte sich aufgelöst. Ich wusste, wenn mich Gott wirklich zum Priester berufen würde, dann würde er mir nichts davon nehmen, was mein Leben glücklich macht. Von diesem Zeitpunkt an war die Blockade weg und ich konnte mir in den nächsten Monaten offen die Frage der Berufung stellen.

Primizfeiern:
17.6.2018, 09.30 in der Pfarre St. Stephan Stockerau

24.6.2018, 15.00 in der Pfarre Heilig-Kreuz, Nürnberg (Deutschland)

1.7.2018, 18.30 in der Pfarre Sv. Brcko, Dugo Selo, Zagreb (Kroatien)

8.7.2018, 09.00 in der Pfarre Nossa Senhora dos Alagados e São João Paulo II., Salvador da Bahia (Brasilien)




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