Primizspruch
„Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens.“
(Joh 6,68)
Rochus Hetzendorfer

Geboren am: 24.03.1975 in Wien

Erlernter Beruf: Chemiker

Eintritt ins Seminar: 2008 mit dem VBL im Erzbischöflichen Wiener Priesterseminars begonnen,
seit 2009 Seminarist der Erzdiözese Wien.


Aktuelle Einsatzpfarre: Probstei Wiener Neustadt


Warum ich Priester werden will:
Es muss das Wort Gottes gewesen sein, welches mich nach langem Zögern dazu bewog diesen Schritt zu setzen. Ich spürte, dass das, was ich jeden Sonntag in der Kirche hörte, wirklich mehr ist als bloßes Wort. Es ist wirklich Wort des lebendigen Gottes. Es ist Wort des Lebens. Von diesem Wort fühlte ich mich ergriffen und wollte mein Leben danach ausrichten.

Werdegang:
Gottes Wege können schon erstaunlich sein. Ich blicke zurück und erinnere mich, wie ich mich in meiner Jugend noch als Atheist bezeichnete, dann aber langsam neugierig wurde auf den Buddhismus und über diesen Umweg wieder zurückfand zu meinen christlichen Wurzeln, in die ich hineingeboren war.

Ich weiß noch, dass ich als Kind oft mit meinen Eltern in die Sonntagsmesse ging.
Später kehrte ich der Kirche aber den Rücken und das sollte lange so bleiben.
In meiner Jugend kam ich zur Überzeugung, dass man alles mit der Naturwissenschaft erklären könne, weshalb ich unter anderem entschied, die HBLVA für chemische Industrie zu besuchen. In dieser Zeit fand ich auch wieder zurück in die Pfarrgemeinde St. Josef am Wolfersberg, die ich von den Sonntagsmessbesuchen mit meinem Vater kannte. In dieser Pfarrgemeinde wurde ich schließlich sehr aktiv. Nach Abschluss der Schule fand ich eine Arbeit als Außendienstmitarbeiter in einem Zivilingenieursbüro. In den folgenden Jahren fand ich bei den Außendiensteinsätzen viel Zeit zum Nachdenken, und es drängte sich mir von Gott der Ruf zum priesterlichen Dienst auf. Ich zögerte lange, bis ich bei einer Pfingstwallfahrt nach Mariazell unserem Herrn zusagte, den Schritt zum Priestertum zu wagen. Nach neun Jahren Berufstätigkeit beschloss ich neu anzufangen und trat nach einer einjährigen Indienreise 2008 ins Priesterseminar ein. Vorerst musste ich noch die Studienberechtigungsprüfung machen, 2009 war ich dann offiziell Seminarist und kam ins Propädeutikum nach Horn, von dem ich bereichert im nachfolgenden Jahr nach Wien zurückkehrte.

Während meiner Ausbildungszeit durfte ich weitere Erfahrungen sammeln in den Wiener Pfarren Ober St. Veit, St. Nepomuk, Am Tabor, San Rufino in Assisi (Italien), St. Ulrich in Hollabrunn und jetzt in der Probstei Wr. Neustadt.

Primizfeiern:
17.6.2018, 9.30 in der Pfarre St. Josef am Wolfersberg

24.6.2018, 11.00 in der Dompfarre Wiener Neustadt

1.7.2018, 8.30 in Pfarre St. Ulrich Hollabrunn

(weitere Termine auf Anfrage)


Links:

Erzbischöfliches Wiener Priesterseminar:

www.wienerpriesterseminar.at


Tauf- und Wahlheimatpfarre des Kandidaten:

Pfarre St. Josef am Wolfersberg


Die Jugendgruppe, die den Kandidaten besonders prägte:

Musikzug Wolfersberg




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