Siegfried Bamer

Warum ich in der heutigen Zeit Priester sein möchte:
Ich bin der Überzeugung, dass es heute mehr denn je Menschen braucht, die authentisch und glaubwürdig für ihren Glauben einstehen. Seelsorge ist in unseren Tagen ungemein wichtiger als man vermuten würde.



Mein Berufungserlebnis:
Anfänglich erschrak ich bei einer Hl. Messe, die ich mit meiner Großmutter besuchte, über eine viel zu laute Orgel. Danach hat mich Gott "fast wie mit einem Lasso" eingefangen und nie wieder losgelassen. Von einem konkreten Berufungserlebnis im Sinne einer Gotteserscheinung könnte ich nicht berichten. Aber ich bin davon überzeugt, dass Gott für jeden Menschen einen konkreten Platz bestimmt hat. Seit meiner Kindheit wusste ich, dass mein Platz bei Gott und den Menschen ist.

Gott ist für mich...
ein treuer Freund und Wegbegleiter, der mir manchmal sehr eindrücklich, ein anderes Mal aber im Verborgenen meinen Weg vorzeichnet.

Wie würde ich mich selbst beschreiben?
Sinngemäß übersetzt nach Lk 19, 30-31: "Bindet den Esel los. Der Herr braucht ihn!" Ich kann manchmal eigensinnig und störrisch sein wie ein Maultier, aber ich bin von Grund auf ein sehr friedfertiger, liebevoller und wohlwollender Zeitgenosse. Damit habe ich mir auch mein höchstes Ziel gesetzt: Wie der Esel des Palmsonntags, den Herrn zu den Menschen zu tragen.

Was ist mir besonders wichtig?
"Vos autem dixi amicos!" ("Euch aber habe ich Freunde genannt") Mein Ziel ist es, dass ich den mir anvertrauten Menschen erfahrbar machen kann, dass Jesus sie als seine Freunde annimmt und dass diese Gottesfreundschaft wichtig und damit auch gedeihlich ist.



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